Willkommen in Swinoujscie !
Swinemünde (poln. Swinoujscie) ist
das älteste der Kaiserbäder auf der Insel Usedom. Es ist nach dem 2. Welt-
krieg dem polnischen Staatsgebiet übertragen worden.
Heute ist Swinemünde eine Hafenstadt mit 43 Tsd. Einwohnern, im
nord-westlichen Teil Polens,
im
Bezirk
Szczecin
(Stettin)
gelegen. Die Stadt kann auf eine mehr als 170 jährige Tradition als Handelsplatz
und belieb-
tem
Ferien-
und Kurort zurück
blicken.
Die Lage der Stadt zwischen Festland, dem Stettiner Haff und der Ostsee, mit 40
größeren und kleineren
Inseln,
die sich
entlang der
Mündung der Swine erstrecken,
machte Swinemünde schon zur
Preußenzeit als Festungs-
und Hafenstadt
attraktiv. Mehrere Forts aus der Kaiserzeit sind noch erhalten und können
besichtigt werden.
Theodor Fontane hat einen Teil seiner Jugend und Schulzeit hier verbracht.
Die Swine
stellt
den kürzesten der drei Mündungsarme der
Oder dar
und verbindet
das Haff mit der
Ostsee; ihr östlicher
Nachbarfluss ist
die Piana
(dt.
"Schaum").
Der Hafen von Swinemünde
beheimatet einen Teil der pol-
nischen
Marine und ist Ausgangspunkt der Fähren
nach
Schweden (Ystad),
Kopenhagen und Rönne auf Bornholm.
Das Stadtgebiet von Swinemünde erstreckt sich über eine
ca. 195 km²große Fläche,
die infolge eines „Rückgangs“
der See von Jahr zu Jahr
immer
größer wird. Durch die
Sandmengen, die sich am Strand
ablagern, hat sich die
Strandlinie in der Nähe der Swinemündung
innerhalb der
letzten 200 Jahre um 1.5
km verschoben.
Das Stadtleben ist auf die größten Inseln Usedom, Wollin
und Karsibór
konzentriert.
Über
80% der Swinemünder
be-
wohnen den polnischen
Teil der Insel Usedom,
in dem sich
auch das Stadtzentrum befindet.
Swinemünde ist
nur 160km von Berlin entfernt.
Die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Polen verläuft
auf
Usedom am westlichen Stadtrand
von Swinemünde, ist
aber seit dem Beitritt Polens zur EU kaum noch wahrnehmbar.
Der Wechsel zwischen Deutschland und Polen ist
ohne Grenzformalitäten problemlos möglich.
In den letzten Jahren hat sich das Bild der Stadt enorm verändert. Viele Häuser
sind restauriert worden, viele
Neubauten sind entstanden, Geschäfte, Restaurants und Kaffeehäuser machen die Stadt
für Besucher und Ein-
heimische
attraktiv und lebendig.

Swinemünde, Stadtzentrum

Am Hafen
Keine andere polnische Stadt liegt so nahe an Dänemark (150 km), Schweden (175
km) und Norwegen (600 km).
In
Swinemünde kreuzen sich viele wichtige See-
und Landstraßen, was die Stadt sowohl touristisch als auch wirt-
schaftlich
attraktiv macht.
Die Insellage der Stadt ermöglicht es, so
unterschiedliche Sektoren wie Fremdenverkehr, Industrie, Handel
und
Kurwesen
miteinander in Einklang zu bringen.
Als Kurort ist Swinemünde vor allem
aufgrund seiner einzigartigen Talaso-Therapie und der dazugehörigen Luft-,
See-
und Sandbäder bekannt. Neben dem wohltuenden Klima Swinemündes sind besonders
die Solequellen und
Moorbäder
für die Kurgäste von großer Bedeutung.
Der Kurort verfügt über modern ausgestattete Behandlungsanlagen,in denen
hochqualifizierte Ärzte, Kranken-
schwestern
und Therapeuten für eine
wirkungsvolle Therapie sorgen.
Die Swinemünder Kurhäuser und Sanatorien verfügen über eine Gesamtkapazität von 2000 Kurplätzen.

In Swinemünde werden u. a. Erkrankungen der
Atemwege, Kreislaufstörungen , Erkrankungen des Nervensystem,
rheumatische
Beschwerden,
gynäkologische Leiden, Hauterkrankungen und Berufskrankheiten behandelt.
Die Swinemünder Kuranlagen werden darüber hinaus zur Rehabilitation bei Nachunfallleiden sowie
zur postopera-
tiven
Rekonvaleszenz genutzt.
Die Naturheilkurhäuser der Stadt bieten dem Patienten nicht nur ein
vielfältiges Spektrum traditioneller Anwen-
dungen
(Bäder, Massagen, Brausebäder)
sondern auch modernste Physiotherapie- und
Rehabilitationsmaßnahmen
wie z. B.
Diadynamik, Vierkammerbad, Solux,
Unterwassermassage, Vibrations- und Perlenmassage, schottische
Peitsche,
individuelle Inhalation, Solebad, Paraffin, klassische Glieder- und
Wirbelsäulenmassage, Schlankheits-,
Haltungs-,
Wirbelsäulen- und
Atemgymnastik sowie Moorpackungen, Soleschwimmbad und Prosilux.